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Jan Seyffarth bleibt das Pech im Porsche Supercup treu! |
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Montag, 17. Mai 2010 um 11:27 |
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Der 4. Lauf des Porsche Supercup in den Straßenschluchten von Monaco war noch keine 300 Meter alt, da war das Rennen für Jan Seyffarth schon gelaufen. Erneut schlug das Rennpech zu...!
“Es kann einfach nicht wahr sein. Ich weiß nicht, was ich falsch gemacht habe“, so Jan Seyffarth nach dem Rennen auf dem 3,3 Kilometer langen Kurs im Fürstentum am Mittelmeer.
Dabei hat es am Donnerstagnachmittag so gut begonnen für den Piloten vom Team VELTINS MRS Racing. Beim freien Training stellte der 23-Jährige seinen 450 PS starken Porsche 911 GT3 auf den dritten Platz. „Das lief super und wir waren schon sehr optimistisch!“.
Beim Zeittraining allerdings holte ihn sein momentanes Pech schneller ein, als er fahren konnte. „Mit dem 1. Reifensatz war es noch ganz o.k. Dann sind wir mit dem 2. Reifensatz extra früher raus und ich wollte gerade eine schnelle Runde fahren.“ Doch dazu kam es nicht. Jan Seyffarth fuhr um die erste Kurve: Gelbe Flagge. In der nächsten Runde der nächste Anlauf: Gelbe Flaggen. Und so ging es weiter, bis die Zeit rum war!
Zwar schaffte der Querfurter dank seiner Grundschnelligkeit noch die vierte Startreihe, doch mehr als Platz acht hatte man sich nach dem Freien Training schon erhofft. „Ich war immer zur falschen Zeit am falschen Ort. Wenn ich 30 Sekunden später in die ein oder andere Kurve eingebogen wäre, dann hätte es geklappt“, so Seyffarth.
Am Sonntag, 16. Mai 2010, ging es dann wenige Stunden vor dem Formel 1-Lauf in das Rennen des Porsche Supercup. Mit 24 Fahrzeugen war das Starterfeld sehr groß und es war fast schon klar, das nicht alle problemlos durchkommen würden.
Dass es dann aber direkt die 1. Kurve war, die Jan Seyffarth zum Verhängnis wurde, war so sicherlich nicht geplant. Einige Fahrer fuhren innen über den Randbereich, was eigentlich verboten ist. Da es dort zu eng wurde, gab es ein Durcheinander. Und bei diesem Durcheinander wurde Jan Seyffarth – fast schon natürlich! – getroffen. „Ich drehte mich und war letzter. Danach habe ich nur noch versucht wieder aufzuholen.“ Aber dies ist bei den geringen Überholmöglichkeiten in Monaco, wo es in Zentimeterabstand an den Leitplanken vorbei geht, natürlich schwierig.
Mehr als Platz 18 konnte er aber nicht mehr heraus fahren. „Ich habe für die nächsten Rennen jetzt einiges aufzuholen. Und dabei wünsche ich mir noch nicht einmal Glück. Ich möchte einfach nur kein Pech mehr haben...!“
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